Werte

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Wir gestalten Verantwortung

Die BHS tabletop übernimmt ökonomische, soziale und ökologische Verantwortung – in der Gegenwart wie auch für künftige Generationen. Unser Ziel ist, den wirtschaftlichen Erfolg und die Stabilität der BHS verantwortungsvoll und nachhaltig in die Zukunft zu tragen.

Das Bekenntnis zum Standort Deutschland ist ein Zeichen unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Wir sichern Arbeitsplätze und fördern unsere Mitarbeiter. Nachhaltiges Wirtschaften und modernes Umweltmanagement sind fest in unseren Prozessen wie auch in unserem Verhaltenskodex verankert. Auch bei der Wahl unserer Partner berücksichtigen wir nachhaltige Kriterien.

Respektvoller Umgang!
"Viele Firmen warten heutzutage mit einem ganzen Wertekatalog auf. Unsere Unternehmenskultur lässt sich mit nur einem Wert beschreiben. Sie ist geprägt von einer Grundhaltung, die der schöne Begriff 'Respekt' am besten einfängt."
GERNOT EGRETZBERGER
Vorstand Finanzen
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Respekt vor der Natur

Wir verpflichten uns zu einem möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen, die uns unser Planet zur Verfügung stellt. Aber auch generell dem Erhalt unserer Lebenswelt. Das ist nicht immer ganz einfach, wenn man in einer energieintensiven Industrie unterwegs ist. Doch wir arbeiten permanent daran, unsere Umweltbilanz verträglicher und besser zu machen.

Eine Kultur der Veränderung Neues entsteht nicht in der Komfortzone

Nur wer den Mut hat, vertraute Denkmuster zu durchbrechen und auch mal strammen Gegenwind auszuhalten, findet neue Ideen und Lösungen. Nichts anderes prägt unser Unternehmen so stark wie die Bereitschaft zur Veränderung und zum Anderssein. Das klingt ziemlich unbequem. Und ist es auch. Angefangen mit unserer Organisation, die sich im Laufe der

Zeit immer wieder neuen Anforderungen anpasst, die sich öffnet für neue Geschäftsfelder, Partnerschaften und Technologien. Und es geht damit weiter, dass jeder in unserem Unternehmen reichlich Gelegenheit hat, seine Ideen einzubringen und uns mit zu verändern.

Herzstück unserer Unternehmenskultur: Respektvoller Umgang

Viele Firmen warten heutzutage mit einem ganzen Wertekatalog auf. Unsere Unternehmenskultur lässt sich mit nur einem Wert beschreiben. Sie ist geprägt von einer Grundhaltung, die der schöne Begriff „Respekt“ am besten einfängt.

Respekt haben wir vor den Menschen, die mit uns und für uns arbeiten. Respekt vor ihrer Leistung, ihrem Einsatz, ihrer Loyalität. Aber auch Respekt vor ihrem Anderssein, gepaart mit der Bereitschaft, sie zu fördern und weiterzuentwickeln. Auch das gehört zu unserer Verantwortung als Arbeitgeber. Gegenseitiger Respekt bereitet in unserem Arbeitsklima den Boden für eine Offenheit, die eine faire Zusammenarbeit möglich macht.

So lassen sich kreative Blockaden sprengen ‒ in unseren Köpfen und in unserer Organisation. Wir tauschen unser Wissen aus und gehen kooperativ miteinander um ‒ von der Unternehmensleitung bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter. Fehler begreifen wir nicht als Versagen, sondern als Chance. Sie zeigen uns die Schwachstellen und eröffnen meist Wege, die zu Neuem und zu Verbesserung führen.

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Unsere Grundsätze

1. MITDENKEN ERWÜNSCHT.
Unsere Unternehmenskultur ist dadurch geprägt, dass wir ständig nach Verbesserung streben. Unsere Mitarbeiter sind dabei unser wertvollster Ideenpool. Deshalb honorieren wir jeden Vorschlag!

2. FEHLER SIND ERLAUBT.
Wir begreifen Fehler nicht als Versagen, sondern als Chance, daraus zu lernen und Dinge anders und besser zu machen.

3. ZUSAMMENARBEIT.
Ideen entstehen im Zusammenspiel der unterschiedlichen Abteilungen. Deshalb pflegen wir die Kultur der offenen Türen, denn nur so lernen wir und kommen voran.

4. FÜHRUNG.
Unser Führungsteam hat die Aufgabe, die Mitarbeiter zu unterstützen und den Rahmen für ein erfolgreiches Arbeiten zu schaffen.

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5. OFFENHEIT.
Unser Umgang untereinander ist geprägt von Ehrlichkeit, Respekt und Fairness. Durch gegenseitige Anerkennung und konstruktive Kritik steigern wir unsere Leistungsfähigkeit.

6. VERLÄSSLICHKEIT.
Wir halten, was wir versprechen. Bei allen Aufgaben und Leistungen legen wir hohen Wert auf eine korrekte und gewissenhafte Ausführung.

7. VERTRAUEN.
Jeder Mitarbeiter hat hohe Eigenverantwortung. Wir tauschen unser Wissen und unsere Informationen aktiv aus. Wir gehen kooperativ miteinander um und setzen auf Selbstkontrolle.

8. MOTIVATION.
Leistung lohnt sich. Gute Ideen werden regelmäßig prämiert.

Nachhaltigkeit

Pionier im systematischen Energiemanagement

Als erstes Unternehmen der Porzellanindustrie weltweit ist die BHS tabletop seit 2012 gemäß der Prüfrichtlinie DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Damit setzten wir bereits lange, bevor es verpflichtend wurde, die Anforderungen des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) um und betreiben ein systematisches Energiemanagement. Das konsequente Monitoring hilft dabei, Effizienzpotenziale zu finden und zu heben. So hat etwa die bessere Synchronisation von vier Kompressoren zu einer Energieeinsparung von rund 20 % geführt. Heute kann für jede Maschine der Energieverbrauch ausgewertet werden, um so gezielt Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Zusätzlich ist die BHS bereits seit 2011 gemäß der internationalen Norm für Umweltmanagement-Systeme DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert, um Anforderungen an den Umweltschutz systematisch managen zu können. Um stets auf dem aktuellen Stand der gesetzlichen und gesellschaftlichen Anforderungen zu sein, gehört die BHS verschiedenen Gremien und Verbänden an, so z.B. dem „Arbeitskreis Arbeitssicherheit und Umwelt“ und dem „Erfahrungskreis Energie“ des Verbands der Keramischen Industrie. Damit auch alle Produktionsprozesse ohne Gefahr für Mitarbeiter und Umwelt ablaufen, hat BHS relevante Vorgänge in einem Managementhandbuch geregelt, Verantwortungen übertragen und führt regelmäßige Schulungen durch.

nachhaltigkeit

Ökologie und Ökonomie –
Hand in Hand

Projekte zum Thema nachhaltiges Wirtschaften haben wir sowohl intern als auch zusammen mit befreundeten Unternehmen, Instituten und Universitäten durchgeführt. Unsere Mitarbeiter arbeiten seit langem gemeinsam mit renommierten Forschungsinstituten in Projekten zur Verbesserung von Umwelt- und Energieaspekten. Einige dieser Projekte wurden von öffentlichen Stellen finanziell gefördert, manche sogar ausgezeichnet. Es gelang uns z.B. sämtliche Roh- und Zwischenprodukte vollständig zu recyceln. Ein wichti­ges Projekt war außerdem die Reduzierung des Rohstoffverbrauchs durch Erhöhung der Ausbringung an Fertig­produkten. Auch Energie- und Wassersparprojekte sind regelmäßiger Bestandteil unseres Umweltprogramms.

nachhaltigkeit

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen sehen wir unsere Aufgabe darin, bei der Fertigung unserer Produkte unsere Umwelt so wenig wie möglich zu belasten und mit einem Mindestmaß an Energie auszukommen. Das ist in einem extrem energieintensiven Prozess wie dem Brennen von Porzellan keine einfache Anforderung.

Darum setzt die BHS tbletop bereits seit 2011 auch auf das Know-how und die Ideen ihrer Mitarbeiter. Unter dem Motto „Wir suchen grüne Pioniere“ wird jährlich ein Wettbewerb ausgelobt, bei dem es um Verbesserungsvorschläge zu den Themen Umweltmanagement und Nachhaltigkeit geht. Alle entsprechenden Ideen der Mitarbeiter werden gesondert gesammelt und am Ende des Jahres von unserer Jury diskutiert, bewertet und ausgezeichnet. Dabei geht es beim Green Pioneer nicht in erster Linie um die wirtschaftliche Umsetzbarkeit und die Höhe von Einsparpotenzialen, sondern wirklich um Einfallsreichtum.

nachhaltigkeit

Autarke, hocheffiziente Energieerzeugung

Nach dem bereits in 2013 im DLZ in Selb installierten Blockheizkraftwerk (BHKW) wurde am Standort Schönwald 2016 ein weiteres BHKW mit Pufferspeicher und Abgaswärmetauscher in Betrieb genommen. Künftig werden ca. 70 % des kompletten Strom- und Wärmebedarfes eigenerzeugt. Sämtliche Heizkörper im Verwaltungskomplex und der Logistik sind heute an den Wärmeverbund angeschlossen und werden ausschließlich von der Abwärme des BHKWs versorgt. In der Produktion in Schönwald werden sämtliche Produktionsanlagen mit Dampf versorgt und das komplette Warmwasser (Putzplätze) wie auch die Heizkörper über das BHKW betrieben.

Nachhaltigkeitsbericht

Als Unternehmen trägt die BHS gesellschaftliche Verantwortung. Für uns heißt das konkret, dass wir, über gesetzliche Anforderungen hinaus, freiwillig soziale und ökologische Überlegungen in unsere Aktivitäten einbeziehen, sei es in Beziehung zu unseren Mitarbeitern, zu unseren Kunden oder zu Lieferanten.

Nichtfinanzielle Erklärung 2019
Die nach §§ 315b, 315c i.V.m. sowie §§ 289b-e HGB abzugebende Erklärung enthält die Darstellung des Geschäftsmodells und Angaben zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, zur Achtung der Menschenrechte sowie zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Die nichtfinanzielle Erklärung orientiert sich dabei an dem Rahmenwerk Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) und gilt für die BHS tabletop AG und den BHS Konzern.

Unsere "Nichtfinanzielle Erklärung" steht Ihnen als Download im PDF-Format zur Verfügung.



KVP

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Fit For Future - Unsere Experten am Arbeitsplatz

Der Einfallsreichtum unserer Mitarbeiter ist unser kreativer Motor. Darum hat die BHS tabletop seit 1999 einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) fest in ihrer Unternehmenskultur verankert. Hinter diesem Zungenbrecher verbirgt sich die Haltung, neuen Ideen die Tür zu öffnen und so unsere unternehmerische Lernkurve zu beschleunigen. Die Voraussetzung ist ein offener Umgang mit Problemen. Unter dem Motto „3 F – Fit For Future“ zielt dieses Programm insbesondere darauf, unsere internen Prozesse effizienter zu gestalten und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der BHS zu erhöhen. Das betrifft Rüstprozesse genauso wie die bessere Nutzung von Ressourcen. Einzeln oder in Projektgruppen erarbeiten die Mitarbeiter kleine Verbesserungen oder große Konzepte, z.B. zum Energiesparen oder zur Effizienzsteigerung in der Produktion.

Die erzielten Erfolge liegen dabei nicht allein in der Optimierung der Abläufe, sondern in der hohen Motivation der Mitarbeiter. Die Bereitschaft zum Mitgestalten ist ungebrochen hoch: Jährlich werden an die 1.000 Ideen eingereicht, wie wir Dinge anders und somit besser machen können. Alle Ideen werden vom Unternehmen honoriert, großen Ideen sogar mit mehreren Tausend Euro.

KVP

Pfiffige Idee für die Glühofeninspektion

Wenn das private Hobby einem auch in der Arbeit weiterhilft, ist das eine tolle Sache: Der Glühofen im Brennbetrieb der Becherfertigung Weiden ist ein 40 m langer Tunnel, der nur ca. 20 cm hoch und entsprechend schwer zugänglich ist. Jede Inspektion war somit immer mit viel Aufwand verbunden. Abteilungsleiter Stefan Prölß, in seiner Freizeit passionierter Modellbauer und begnadeter Bastler, hatte eine zündende Idee. Er baute eines seiner Modell-Fahrzeuge so um, dass es in den engen Schacht passte, stattete es mit einer Kamera aus und schon konnte die Inspektionsfahrt losgehen. „Im Ofen ist es natürlich stockfinster, deshalb habe ich das Auto mit LED-Scheinwerfern ausgerüstet“, erzählt Prölß. Er manövrierte das Fahrzeug per Fernbedienung durch den Ofen und konnte diesen über Monitor auf Schwachstellen überprüfen. Daumen hoch für diese super Idee, die uns viel Zeit und Mühe erspart hat!