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The New Shareable – gemeinsames Essen als Trend

Wie Gäste und Gastronomen das Teilen feiern

Wer kennt nicht folgende Szene: Sie sitzen mit Freunden oder der Familie am Tisch, und statt jeder für sich zu essen, teilen Sie die Gerichte miteinander. Jeder greift zu, probiert und genießt gemeinsam. Ein kulinarisches und soziales Erlebnis, das jetzt auch die Gastronomie für sich entdeckt hat.

von Sophia Sager
Inhalt

Sharing-Trend: Wie geteilte Speisen die Restaurants verändern

In einer schnelllebigen Welt, in der Zeit knapp ist, der Individualismus auf dem Vormarsch ist und die Sehnsucht nach Verbindung und Gemeinschaft wächst, zeichnet sich ein kulinarischer Trend ab, der das Potenzial hat, unsere Essgewohnheiten im Restaurant zu verändern. "The New Shareable", ein Ansatz des gemeinsamen Essens und Genießens, etabliert sich als eine innovative Bewegung in der Gastronomie. 

Dieser Trend eröffnet eine neue Perspektive auf das traditionelle Gastronomie-Erlebnis und schafft unvergessliche Momente der Nähe und des Austauschs zwischen Gästen. Es geht um mehr als nur Essen; es geht um das Erlebnis, Speisen gemeinschaftlich zu genießen und dadurch eine tiefe Verbindung zwischen den Menschen am Tisch zu schaffen. Gleichzeitig entdecken sowohl Gäste als auch Gastronomen die Freuden des Maximalismus – als Gegentrend zur kleinteiligen Snackification: Gefeiert in großer Tafelrunde wird das Grosse pièce: opulente Braten, ganze Fische oder dampfende Pasteten – eben wie beim Sonntagsessen in der Familie. Für den Küchenchef bedeutet dies: planbarer Genuss auf Vorbestellung.

"The New Shareable", “Shared Dining”, “Family Style”: viele Begriffe, ein Konzept

"The New Shareable" ist auch unter einigen anderen Begriffen bekannt, etwa “The New Sharing", "Communal Dining", “Shared Dining” oder “Family Style“. Wie man den Trend auch nennt: Die Philosophie dahinter basiert auf der Idee, dass das Essen in Gesellschaft die Mahlzeit bereichert und das soziale Miteinander fördert. Mit speziell entworfenen Sharing-Platten und "Shareable Dishes" können alle am Tisch die verschiedenen Geschmäcker gemeinsam entdecken und genießen. 

Der Einfluss des Gemeinsam-Essens auf die Gastronomie

Die Umsetzung von "The New Shareable" im Restaurant erfordert ein Umdenken in Bezug auf Menügestaltung, Tischarrangement und Geschirr. Die Auswahl an Gerichten muss vielfältig und teilbar sein, um das gemeinsame Erlebnis zu fördern. Auch ist es wichtig, die Tische so zu arrangieren, dass sie ausreichend Raum für die vielfältigen Schalen und Platten bieten, welche zentral für diesen Trend sind. Für Gastronomen lohnt sich das Umdenken und Umgestalten aber häufig: Denn durch „Shared Dining“ bietet sich die Chance, sich zu differenzieren und den Gästen ein Erlebnis zu bieten, das in Erinnerung bleibt. 

Passendes Geschirr für das “Shared Dining“

Die Umsetzung wird durch spezielles Geschirr erleichtert, das perfekt auf den Trend des gemeinsamen Essens abgestimmt ist. Wie etwa durch ReNew von PLAYGROUND: Diese Kollektion richtet sich mit der Verwendung von recycelter Keramik (Eco-Gres) gezielt an den umweltbewussten Gastronomen. Sie umfasst eine Vielzahl an Schalen, großen Tellern und Platten, die ideal für das Teilen von Gerichten geeignet sind. Auch PERFECT MATCH_cumin von HEART&SOUL hat Servierplatten und große Teller im Programm, zudem passen die rustikalen Glasuren perfekt zum „Family Style“. Oder SCOPE von BAUSCHER: Die Bowls und Teller mit ihrem minimalistischen Design und dem fein strukturierten Stäbchenrelief bieten eine moderne und gleichzeitig praktische Lösung für das Präsentieren von geteilten Speisen. Durch ein noch klareres, skandinavisches Design zeichnet sich die Kollektion SCANDIC von SCHÖNWALD aus. Und weil sich nach dem großen Schlemmen ein Espresso zur Verdauung anbietet: Die Tassen und Becher der Kollektion COFFEE TASTING passen perfekt auf die Untertassen von SCANDIC. 

Unsere Geschirr-Empfehlung

ReNew
SCANDIC mit Dekor MIDSUMMER
COFFEE TASTING auf SCANDIC-Untertassen
PERFECT MATCH _cumin
SCOPE

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